Buddenbrooks

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    Buchgestaltung

    Der Roman »Buddenbrooks« von Thomas Mann beschreibt den Verfall einer Lübecker Kaufmannsfamilie innerhalb von vier Generationen. Das Buchpaar orientiert sich an der ebenfalls zweibändigen Erstausgabe von 1901. Trotz dieser Gliederung stellen die elf Teile einen durchgehenden Text ohne inhaltliche Zäsur dar, was sich in der Titelgestaltung widerspiegelt. Die Bände umschließt ein bläulicher Farbverlauf von der Vorderseite des ersten zur Rückseite des zweiten Bandes. Die Farbe Blau symbolisiert im Roman den Verfall, welcher sich als Kernthema in der Gestaltung wiederfindet. So steht der Titel des ersten Bandes in großen schwarzen Lettern auf dem Cover, während der Titel des zweiten Bandes blindgeprägt ist. Dies deutet auf die wirtschaftliche und personelle Auslöschung der Familie Buddenbrook hin. Die Sprache Thomas Manns erweist sich im Roman als poetisch und detailliert sowie den Figuren gegenüber spöttisch – so lässt er den einst angesehenen Thomas Buddenbrook in den Dreck stürzen, wovon dieser sich nicht wieder erholt. Diese Eigenschaft wird durch die verwendete Schriftart aufgegriffen, welche sich durch ihre markanten und spitz zulaufenden Details auszeichnet.